Me Made Mittwoch am 16. April 2014

Der Semesterstart bedeutet wieder eine späte Heimkehr am Dienstag Abend und flüchtig getippte MMM-Beiträge. Ich hatte im Januar geschrieben, dass ich 2014 endlich mal Jerseykleider nähen müsste und habe ein Nähkränzchen mit Dodo im März zum Anlass genommen, um sie um ihren Rat bezüglich Knotenkleider zu fragen. Und da hatte ich eine kompetente Ansprechpartnerin, denn ich konnte bei Dodo zu Hause direkt drei verschiedene Varianten des Knotenkleides testen. Leider weiß ich nicht mehr genau, um welche Schnittmuster es sich handelte, aber gemeinsam entschieden wir, dass eine Version aus der Sabrina (Heft 1, Jahr 2011, Modell 25) die für mich passendste sei.

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Der Stoff stammt von stoffe.de und wurde von Meike bereits vor einiger Zeit vernäht. Sie hatte ihn auch entdeckt und ich durfte nachkaufen. Ich habe ihn nun schon eine Weile hier liegen und war ganz heiß darauf, ihn zu vernähen, denn das Muster find ich wirklich toll. Ich habe am Schnittmuster sicherheitshalber ein bisschen an der Hüfte zugegeben und den Ausschnitt mit ein paar Stichen per Hand etwas verharmlost (ist immer noch recht tief, wenn Ihr mich fragt). Zuschneiden musste ich übrigens eine 42. Nach etlichen Monaten mit amerikanischen Schnitten und subjektiv bedeutungslosen Größen (8 oder 10) und völliger Entfremdung von Kaufkleidungs-Größen fand ich das ein bisschen irritierend, erinnerte mich dann aber, dass das schon früher mit Burda-Größen so war.

 

Foto 1Ich mag diesen Schnitt gerne, auch wenn ich der letzte Mensch im Nähuniversum bin, die ein Knotenkleid genäht hat. Manchmal dauert es eben ein bisschen, eine Webstoff-Frau vom Jersey zu überzeugen. Ich finde es schön, ab und an mal ohne Petticoat unterwegs zu sein. Das Knotenkleid trägt sich wie ein Jogginganzug, aber wisst Ihr ja schon längst… Wie hier gezeigt, habe ich ein bisschen Jersey auf Vorrat gekauft, gewaschen ist er schon und einen weiteren Schnitt hat Cat mir am Wochenende mitgegeben. Es kann also losgehen, auch wenn ich an Ostern erst einmal etwas für ein nahendes (huch in anderthalb Wochen schon!) Familienfest nähen möchte.

Und hier ein Beweis für mein zweites 2014-Ziel, es strickt. Freundin E. war von meiner Konzentration derart “beeindruckt” (*hust*), dass sie eine ganze Photoreihe von der leicht verkrampft strickenden Pendlerin machte. Mühsam ernäht sich das Eichhörnchen, sag ich mal.

 

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Nun aber auf zum MMM mit Lucy, die heute unter anderem (unfreiwillig) mit der Bundeskanzlerin posiert.

 

 

Berlin-Wochenende

Ich schicke die besten Grüße aus Berlin, wo ich mein Wochenende verbringe. UND ZWAR GANZ OHNE NÄHMASCHINE! Ich bin mir ziemlich sicher, sie von Bremchen aus bis hierher schluchzen zu hören, mein armes Baby. Aber Schätzchen, wenn du das hier liest – ich bring dir was Feines mit, du musst also nicht traurig sein, okay?

Natürlich war ich auch am Maybachufer. Cat und ich haben mit Kaffee und Saftschorle gestärkt die Stände abgeklappert und nach Jersey gesucht. Jersey? JA! Mein erstes Nähnerd-Ziel für 2014 ist erreicht, ich habe ein Knotenkleid genäht, liebe es und brauche mehr davon. Die sind ja so bequem! Warum hat mir das keine gesagt? Warum habt Ihr mich nicht gezwungen, was aus Jersey zu nähen? Zum Knotenkleid gibt es Mittwoch mehr, jetzt zurück zum Marktbesuch. Ich hatte schon einen Streifenjersey gekauft, fand einen weiteren und fragte Cat, ob ich den auch noch kaufen dürfe und sie verneinte. Als ich sie dann fragte, ob ich die schwarz-weißen Streifen denn mitnehmen könne, wenn ich zusätzlich diesen Blumenjersey kaufte, sagte sie mit der größten Selbstverständlichkeit “na klar!”. Womit mal wieder gezeigt wurde, dass im Nähnerd-Universum andere Regeln gelten als außerhalb. Liebe Menschen ohne Stoffschrank: ich kann nix dafür, akzeptiert es. Hier die Jersey-Beute:

 

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Freitag Abend war ich mit Lucy, Melleni, Nina, Lottie und Dodo aus. Ein Teil von uns blieb recht lange und wiederum ein Teil des Teils hatte morgens schwer zu kämpfen, um aus dem Bett zu kommen.

Dieser spezielle (ansonsten zumeist recht pflegeleichte) Teil fuhr gegen Mittag zu Nina ins Nähkontor in die Bötzowstraße und kaufte Knöpfe. Leider ist dieser spezielle Teil auch ziemlich vergesslich, deswegen mussten die Knöpfe ohne Stoffprobe ausgewählt werden. Ein demnächst anstehendes familiäres Fest bekommt nämlich ein grünes Kleid genäht. Und auch wenn Emerald eigentlich voll 2013 ist, bin ich derzeit doch ziemlich grünfixiert (andere waren da fixer).

 

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Und hier die Ergebnisse meines Knopfkaufes:

 

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Ganz nebenbei hat Cat mich noch überredet beim “Untendrunter” Sew-Along mitzumachen, den ich eigentlich schlabbern wollte. Zu viele andere Nähpläne, zu wenig Freizeit und das Wissen darum, dass ich es bislang NIE schaffte, den Zeitplan einzuhalten. Dann war der Dialog folgendermaßen:
Cat: Machst du eigentlich beim “Untendrunter” Sew-Along mit?
Juli: Ich glaub nicht. Ich hab so viel anderes [blablabla]
Cat nickt verständnisvoll
Juli: blablablabla
Cat: Ich kann dir meinen abgepausten Schnitt geben, das sind nur vier Schnittteile.
Juli: Okeh!

Die beiden gehen glückseelig lächelnd von der Bühne ab.

Ich bin dann wohl dabei. Heute geht’s ja schon los!

Meine Wochenenden hier sind immer ganz toll, heute Abend gehe ich beispielsweise noch mit Wiebke zu einem Konzert. Internetfreundinnen sind eben richtige Freundinnen, auch wenn der Start ein bisschen anders ist als bei üblichen Beziehungen. Andererseits guckt mittlerweile doch auch niemand mehr komisch, wenn man seinen Partner oder seine Partnerin so kennenlernt. Oder? Egal, ich weiche ab. Hier ist es schön. Ich bin gerne hier. Und gestern wurden alle bisherigen Erlebnisse noch in den Schatten gestellt, denn Cat hat mich im Kistenrad mitgenommen. Also: Ich hab in der Kiste gesessen, sie hat getreten! Und weil das so toll war, habe ich ein Video gemacht. Nachdem ich aufgehört hatte, vor Freude zu quietschen…

Kistenrad-Tour from Juli Kirsche on Vimeo.

Jetzt muss ich meine Sonnenbrille auslösen und Kaffee trinken. Habt noch einen schönen Sonntag!

 

 

Me Made Mittwoch am 9. April 2014

Ich präsentiere heute mein neues Butterock 6018 auf dem MMM-Blog. Zu Archivzwecken ist der Beitrag aber auch hier zu sehen. Ihr wisst schon, wenn ich meinen Großneffen/-nichten/Enkelkindern/Haustieren/Studierenden in 100 Jahren zeigen will, was Frau Kirsche mal für’n junger Feger war.

Guten Morgen, liebe MMM-Freund_innen,

schön, dass Ihr heute hier vorbeischaut. Mein Name ist Frau Kirsche und ich poste normalerweise bei “Das Kirschenkind spricht”, meinem virtuellen Zuhause.

Mittlerweile kann man sich ja ziemlich sicher sein, dass der Frühling es wirklich ernst meint (auch wenn es morgen hier im Norden bei 11 Grad und Dauerregen doch eher usselig wird..) und die Garderobe langsam aber sicher auf Frühling umstellen, die Nähpläne vorsichtig der Jahreszeit anpassen (die ersten Planungen finden sich ja bereits auf ein paar Blogs ebenso wie Hinweise auf antizyklisches Nähen) und die Baumwollstöffchen lüften. Was man auch prima mal machen könnte, ist aufräumen. Den Stoffschrank beispielsweise. Oder die komplette Nähecke. Oder das Nähzimmer, wenn man denn eins hat.

Ich postuliere an dieser Stelle eindeutig antizyklisches Verhalten und präsentiere mit stolzgeschwellter Brust: einen, nein, meinen Nähplatz in bestem Nutzungszustand also known as Das große Chaos. In der zweiten Hauptrolle: mein neues Butterick 6018, das ich vor einigen Wochen zum Geburtstag einer Freundin nähte (die erste Version nähte ich in Berlin).

 

 

Den Stoff kaufte ich im Rausch in Beisammensein mit einem Großteil der MMM-Crew. Das ging ungefähr so: Cat hielt die Rollen mit Stoffe, von denen ich ein paar Meter erwerben wollte, und schickte mich ein ums andere Mal mit den Worten “hol noch was, du wirst es sonst bereuen” zurück zu den Regalen. Ich kam als reiche Frau zurück (also, äh, je nach Währung. Stoffreich). Also, zurück zum Thema, der Stoff ist eine himbeerpinke Wolle, leicht glänzend und elastisch.

 

 

Das Kleid ist weit und elastisch genug, um es einfach über den Kopf an- und auszuziehen. Das merkte ich, als ich es anzog, ohne den Reißverschluss zu öffnen. Naja. Ich kann also noch was zunehmen und DANN benutz ich auch den Reißverschluss. Wie bei der ersten Version ist der Rücken verkürzt, die Schultern ebenso und die Abnäher im Rücken verlängert.

 

Die Knöpfe habe ich auf dem Flohmarkt erstanden. Sie sind aus den 1920er Jahren, aus gepresstem Glas und weiß.

Drehen geht auch. Ist ja immer gut, zu wissen. Mit Petticoat natürlich…

 

Meine Beine sind übrigens nicht komplett weiß, sondern in trage eine hautfarbene Strumpfhose. Lucy schrieb letztens über die schwierige Übergangszeit zwischen schwarzer Strupfhose und nackten Beinen an den ersten warmen Tagen. Und ich bin auch immer wieder unschlüssig, ob das wohl gut so ist mit den hautfarbenen Strümpfen. Heute also: Alice im Wunderland-Tag an roten Lackschuhen.

Der Nähplatz ist übrigens mittlerweile wieder aufgeräumt (er befindet sich mitten in der Wohnung, unpraktischerweise). Aber das wird nicht lange so bleiben. Und das erfreut mich ungemein!

Me Made Mittwoch am 2. April 2014

Na, seid Ihr auch in 1a-Frühlingslaune? Ich bin es, zumindest dann, wenn ich nicht gähne. Ich weiß nicht, was los ist, aber ich bin knatschkapott, jeden Tag, morgens, mittags und abends. Deswegen kann ich nicht nähen, obwohl ich ein fast fertiges Kleid vom Nähkränzchen mit Dodo hier hängen habe und ein weiteres zugeschnitten ist. Jersey, meine Damen. Ob das als alte Webstoff-Tante was wird? Leider werden wir es niemals erfahren, denn ich werde nur noch schlafen. Sehr, sehr schade.

Aufgrund der Müdigkeit müsst Ihr heute auch mit Spiegelphotos vorlieb nehmen – ich hoffe, Ihr verzeiht.

Foto 1Ich trage heute einen Rock, den ich in lovely Bielefeld genäht habe, hier habe ich ihn schon mal gezeigt. Meine Jerseyschwäche führt dazu, dass ich Oberteile wie das hier Getragene immer noch kaufen muss. PFUI! Kaufkleidung, shame on you, Kirsche.

 

Foto 3Eigentlich ist es ein Taillenrock. Aber manchmal finde ich es auch ganz praktisch, Shirts nicht in den Bund zu stecken, das ist bequemer. Wie Ihr seht, ist der Winterbauch immer noch da. Vermutlich wird er bleiben *seufz*.

 

Foto 4Das Wetter ist perfekt, um ein altes Schätzchen auszuführen. Den Mantel habe ich vor einigen Jahren genäht, meine damalige Nählehrerin hat ihn nach meinen Wünschen zugeschnitten. Er ist alles andere als perfekt, aber ich finde ihn immer noch niedlich.

 

Foto 1Hier sieht man schon mal gut, was das Hauptproblem des Mantels ist: er klappt auf, weil er nur mit zwei Knöpfen geschlossen wird (was ganz praktisch beim Nähen ist, wenn man zur eher faulen Sorte gehört – nur zwei Knopflöcher).

 

Foto 2Leider ist Zuhalten manchmal nicht ganz alltagstauglich. Aber für’s Photo geht’s natürlich.

Foto 3Hier könnt Ihr den Stoff besser sehen. Die leichte Wolle habe ich vermutlich in Maastricht auf dem Markt gekauft, leider erinnere ich mich nicht mehr. Sie wäre aber immer noch mein Beuteschema!

Jetzt schau ich mal, was Ihr alle so auf dem MMM-Blog zeigt, auf dem uns Cat mit einem wunderschönen Frühjahrskleid anführt.

Me Made Mittwoch am 26. März 2013

So ein paar Urlaubstage zu Hause sind doch unfassbar toll. Und ertragreich. UND TOLL! Natürlich hatte ich viel zu viele Ideen, was ich alles machen könnte, das hat nicht so richtig geklappt, aber ich kann immerhin sagen, dass das Nähen NICHT zu kurz gekommen ist. Hurra! Die Bilanz aus drei Tagen zu Hause: 2,5 Kleider und eine Handtasche. Ich bin entzückt!

Zunächst also eine weitere Version des Butterick 5951. Als ich heute damit bei Dodo zum Nähkränzchen auftauchte, fragte sie beim Frühstück, die wievielte Version des Lemmingkleids das nun sei. Es ist die vierte. Die erste Variante ist immer noch mein Lieblingsstück, auch wenn sie schon auseinanderfällt. Da muss ich mal flicken, Mist. Aber nun zurück zum heutigen Kleid aus schwarzem Romantitjersey, den Wiebke mir mal vom Maybachufer mitgebracht hat.

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Auf dem ersten Bild sieht man ein Problem dieser Version. Das Oberteil ist einfach zu groß, die Armausschnitte bollern. Mal sehen, ob ich mich noch einmal daran gebe. Umd das Kleid ein bisschen aufregender zu gestalten (einfach schwarz bin ich scheinbar nicht mehr gewohnt), habe ich es mit Leo-Schrägband gesäumt, das ich bei Nina im Nähkontor gekauft habe. Ihr seht schon, so richtig glücklich bin ich mit dem Kleid nicht, aber vielleicht kommt es noch. Oder auch nicht. Seht Ihr, wie zen-mäßig der Urlaub mich gemacht hat? So harmonisch find ich mich selbst unerträglich, aber zum Glück geht es morgen wieder in die niedersächsische Weite, das heißt der Wecker klingelt um 6 Uhr und das relativiert dann alles wieder ;)

 

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Und damit gebe ich ab zum Blog des Me Made Mittwoch, auf dem die beste Wiebke mit einer ordentlichen Überraschung aufwartet. Und bezaubernd aussieht, aber das tut sie ja immer <3

Me Made Mittwoch am 19. März 2014

Heute nur ein ganz schneller MMM-Beitrag in Gerties Mantelkleid, das ich hier schon mal genauer gezeigt habe.

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Das dauerhaft frühlingshafte Wetter (und derzeit sogar ohne Regen!) bedeutet endlich, dass Stiefel nicht die einzige Schuhalternative darstellen – ich freu mich! Damit kann ich – passend zu Meikes Fragestellung zum Thema Übergangskleidung – das winterliche Coat Dress aus fränkischem Wollstoff weiterhin tragen.

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Und drehen geht natürlich auch!

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Und was tragen die anderen heute? Ich freu mich auf meine Runde durch die heutigen Beiträge zum MMM, auch wenn ich erst morgen dazu kommen werde.

Montagiger Montag

Ich gebe es zu, dieser Montag hat es ziemlich schwer. Nicht nur, dass ich eine Woche im schönen Berlin war, mit bestem Wetter (!), morgendlichem Kaffee bei Cat, zahlreichen Mittag-/Abendessen-Verabredungen, Cafébesuchen, Nähkränzchen und netten Gesprächen. Nein, auch das in der heimatlichen Hansedtadt verbrachte Wochenende war schön. Viel, viel, viel schöner als es jetzt in der grauen, stillen, leeren niedersächsischen Pampa Weite jetzt ist.

Ihr meint, ich krieg den Hals nicht voll? Kann schon sein, aber ich verspreche, dass es nicht ausschließlich an mir liegt, dass ich motzend vor’m Rechner sitze, die Arbeitgeberin und die darin versammelten Strukturen überraschen mit blödem Scheiß. Motz, motz.

Hier ein paar Eindrücke der letzten Woche:

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1) Die Nähmaschine darf zum ersten Mal IM Koffer reisen. Das ist doch ganz schön schwer. Ich möchte das bitte nicht noch mal machen. 2) Im Zug wird am Vortrag gearbeitet, den ich am Samstag halte. 3) Bei bestem Sonnenschein geht es am Samstag nach dem Vortrag zur Demo anlässlich des Internationalen Frauentags. Und auch ich kann aus tiefem Herzen sagen: Still loving feminism!

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4) Endlich noch mal ein Aufzugphoto! 5) Am Sonntag haben wir unser Nähkränzchen bei grandiosem Wetter. 6) Montag Morgen erleichtere ich mir die Rückkehr ins Arbeitsleben mit einer letzten Näheinheit.

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7) Ich gestehe aber, dass das Arbeiten gar nicht so schlecht war. Die meiste Zeit verbrachte ich nämlich im Café mit dem Testen diverser Limosorten und Kaffeezubereitungen. 8) Oder auf der Dachterrasse in der Schlafihose. 9) Oder mit Melleni im Prachtwerk. (Montag bis Mittwoch)

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10) Dienstag besuche ich Nina im Nähkontor und kaufe Knöpfe passend zum Stoff. 11) Das Ladenlokal ist total schön und Nina berät 1a. Zudem ist sie eine tolle Mittagessen-Begleitung, aber das hatte ich schon längst geahnt!

140317_512) Mittwoch Abend gehe ich mit zur Mittwochsmasche. Da ich mein Strickzeug im Norden vergessen habe (echt! Nicht gefudelt! Ich schwöre!) verbringe ich die Zeit mit dem Heraustrennen eines kaputten Reißverschlusses. Eine Lektion in Demut mit schwarzem Faden auf auf schwarzem Stoff und schlechtem Licht. Trotzdem ein toller Abend! 13) Ab Donnerstag wird konferiert. Mein Kaffehaus-Lotterleben hat ein Ende, aber dafür treffe ich nette Kolleg_innen (und lege mich an einem Tag zweimal auf die Mappe – yay!). 14) Ab Freitag Nachmittag widme ich mich wieder meiner neuen Hauptbeschäftigung: Kaffee trinken und Ausessen. Beide Male in bester Begleitung, wenn ich auch Wiebke unbeabsichtig versetze, weil ich mir die Zeit nicht richtig gemerkt habe. Zum Glück hat sie mir verziehen <3

Foto 1715) Die unschöne Ernüchterung folgt nach der Heimreise am Samstag. Ungeliebtes Wäschewaschen steht an. Blöde Realität ist blöd.

So. Und jetzt, lieber Montag, jetzt versuchen wir zwei es mal miteinander. Abgemacht?

Me Made Mittwoch am 12. März 2014

Cat schrieb es eben schon, der heutige Me Made Mittwoch ist in mehreren Aspekten besonders: Erstens nehme ich von Berlin aus teil, zweitens hat Cat die Photos von mir gemacht (mit richtiger Kamera und “dreh dich mal, nee anders”!)  und ich von ihr und drittens tragen wir dann auch noch das gleiche Kleid, nämlich Butterick 6018. Ist schon ziemlich romantisch, oder? Ich habe hier auf jeden Fall eine großartige Zeit und weigere mich, demnächst wieder in meinen norddeutschen Alltag zu wechseln. Soll doch jemand anders machen!

Nun aber zum Wesentlichen, dem MMM. Das Kleid habe ich beim sonntäglichen Nähkränzchen genäht. Der Stoff stammt aus einem Stoff und Stil-Ausverkauf. Die Baumwolle ist eigentlich ein bisschen zu dünn für den Schnitt (und extrem knitteranfällig. Wollen wir mal raten, wie sehr mir das gefällt…).

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Die tollen Knöpfe habe ich gestern bei Nina und Elke im Nähkontor gekauft (so wie ein paar andere Dinge auch noch, das zeige ich noch mal gesondert). Nina hat das absolute Paradies für Nähnerds mit Vintage-/Retro-Gelüsten. Wenn Ihr mal in Berlin seid, solltet Ihr dringend das Ladenlokal besuchen. Ansonsten kann man sich aber auch mit einem Besuch im Online-Shop trösten.

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Der Schnitt ist wirklich toll, ich werden ihn auf jeden Fall noch einmal nähen, dann allerdings unterhalb der Taille an den Seiten noch ein wenig wegnehmen. Bereits beim Nähkränzchen rieten mir Wiebke und Meike zu verlängerten Schulter-Abnähern im Rücken und einem insgesamt um ca. 1,5cm verkürzten Rückenteil. Das Rockteil habe ich schon beim Zuschneiden um 10 Zentimeter gekürzt, dadurch bin ich mit 3,1 statt 3,7 Metern Stoff ausgekommen.

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Hier die Version mit Petticoat. Leider habe ich nur den etwas volleren mitgenommen, zu Hause pobiere ich es mal mit einem dünneren Unterrock.

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Jetzt tanze ich mich mal zum heutigen MMM-Termin, an dem Melleni den 100. Post (!!) schreibt! Yeah!

Me Made Mittwoch am 26. Februar 2014

Dass ich ein Faible für das Knipkleid mit Paspeln (Ausgabe Sept. 2011) habe (z.B. hier), ist ja hinlänglich bekannt. Aus mehreren Gründen (auch dies ist vermutlich klar, ich benenne sie aber noch mal): es ist super fix genäht, es sitzt gut dank der eingesetzten Taille und es lässt sich mit dem Gerät kombinieren. Was soll ich sagen, für faule Frauen mit Petticoat-Wunsch ist esdas perfekte Teil.

Letzte Woche nähte Frau Siebenhundertsachen ein graues Schätzchen mit pink und da erinnerte ich mich, dass auch meine Lieblingsbäckereifachverkäuferin in der niedersächsischen Weite (die immer ganz nette Komplimente zu meinen Kleidern macht <3) sagte, ich solle endlich mal was Pinkes nähen. Und überhaupt brauchte ich etwas leicht Verdauliches, denn der nahende Frühling bringt große Müdigkeit.

Hier also mein pink-Sehnsucht-erfüllendes, schnell-zu-nähendes Frühlingskleid:

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Mit schwarzer Strickjacke, so richtig Frühling ist es ja irgendwie doch noch nicht…

Foto 2 Wie immer habe ich folgende Änderungen gemacht: das Oberteil ist gekürzt, die Schulterbreite ebenso, sonst alles wie im Schnittmuster. Der Saum ist mit Schrägband abgeschlossen. Der Stoff stammt von Stoff & Stil und überraschte dadurch, dass er nur 1,2 Meter breit lag.

Foto 3 Hier noch ein Statement, das – neben den schwarzen Schnürstiefeln -  mein Betty Draper-Gefühl ein wenig minimieren soll. So sehr blumig, das ist doch ungewohnt. Mal schauen, welchen Platz dieses Kleid in meiner persönlichen Rangliste einnehmen wird, noch ist alles offen. Lucy hingegen zeigt ein sich bereits völlig etabliertes Kleidungsstück, das ich sogar ein wenig im Entstehungsprozess bewundern durfte.

Was die anderen so zeigen – noch ein Knipkleid! YAY! Frau Schnitte des Todes zeigt ein wunderschönes Exemplar, toller Stoff! – seht Ihr wie immer auf dem MMM-Blog.

7 Sachen am 23. Februar 2014

Immer wieder Sonntags… 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Wer mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen! Nach einer Idee von Frau Liebe.

140224_11) Müsli mit Joghurt und Bananen, denn gleich geht es zum Sport! Die Trainerin macht zwar immer Witze, dass sie uns noch die Brötchenkrümel in unseren Mundwinkeln sieht, aber ich würde das Rumgehüpfe mit vollem Magen nicht überstehen. 2) Die Sonne scheint, da kann man ja mal ne andere Jacke anziehen. Und die Sonnenbrille! 3) Nach 1,5 Stunden Sport geht es mit leicht wackeligen Beinen und hipsteresker Sporttasche nach Hause.

140224_24) Dieses Mal steuert Freundin B. den sehr leckeren Apfelkuchen bei. Leider endet unsere Sport-Kuchen-Tradition schon mit dieser Woche, denn am nächsten Wochenende feiere ich Karneval und danach den Sonntag bin ich bei meinem liebsten Berliner Nähkränzchen. 5) Durch eine Kopfschmerzattacke wird auch das heutige Abhäng-Ründchen abrupt unterbrochen. Der Kopf ist ein Yeti! 6) Ablenkung finde ich bei 2 Broke Girls. 7) Abends im Bett schaue ich noch den aktuellen Tatort aus der derzeitigen Heimat. Mit M. und Wiebke stimme ich die aufzutragende Nagellackfarbe ab <3 Rot. Ist aber ein anderes rot als auf Bild 5!

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