Me Made Mittwoch am 22.10.2014

Heute mache ich nur mit einem schnellen Beitrag und Spiegel-Photos mit. Die Vorbereitungen und ein verschludertes Kabel vom Akku-Ladegerät erlauben keinerlei Feinheiten. Alltag halt.

Den Rock habe ich vor über 5 Jahren genäht, ein Römö aus einer karierten Wolle mit türkisem Samtband. Dazu trage ich eine Weste, die meine damalige Nählehrerin ohne Muster zugeschnitten hatte. Das Vorderteil aus dem gleichen Wollstoff, das Rückenteil aus braunem Samt.

Ich trage beides nicht so häufig, weiß aber selbst nicht warum, eigentlich gefallen mir sowohl die Einzelteile als auch die Kombination. Vielleicht in den Amerika-Koffer? Nach Euren zahlreichen hilfreichen Ratschlägen, online wie offline, werde ich wohl noch ein paar Röcke einpacken.

Foto 4 Foto 3 Gefuchste Rückenaufnahme. Am Spiegel hängt übrigens die Grundthese der Habil, die ich da vor Monaten mal hingehängt habe. Weder weiß ich, was drauf steht, noch ob das überhaupt noch relevant ist.

 

Foto 2Die Photos sind abends entstanden. Ich bitte also, die Falten zu entschuldigen. Ebenso den etwas fleckigen Teint.

 

Foto 1Heute zeigt Julia einen wunderschönen karierten Blazer auf dem MMM-Blog. Hallo Herbst – du kannst uns gar nix!

 

Dirndl Sew-Along: Finale der Herzen

Der sommerliche Dirndl Sew-Along von Julia endete eigentlich schon im September, aber dankenswerterweise gibt es ein Finale der Herzen für alle, die etwas länger brauchen.

 

Foto 1

Mein Dirndl ist jetzt seit 2 Wochen fertig und hat mich schon zu mehreren Anlässen begleitet und sich dort auch bewährt. Entschieden habe ich mich für ein Butterick 6018 mit Herzausschnitt, das gar kein echtes Dirndl ist, aber für mich als Rheinländerin ausreichend Trachten-Assoziationen bietet, um den Schnitt dennoch zu nutzen. Ich entschuldige mich sicherheitshalber bei allen Personen, die sich mit Trachten etc auskennen – im Ausgleich dürft Ihr weiter Fasching zu Karneval sagen, okay?

Hier seht Ihr die Materialien inklusive der Bezugsquellen.

Nun aber zum Ergebnis, dank Freundin A. noch mal draußen photographiert:

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Das Kleid trägt sich gut und ist meines Erachtens auch nicht zu auffällig als dass es kein Alltagskleid sein könnte. Die Schürze trage ich aber zugegebenermaßen nicht einfach so. Sie ist auch nicht so wahnsinnig gut gelungen, was einerseits an meinem Hauruck-Verfahren liegt und andererseits am verwendeten Stoff. Die alte Tischdecke mit den aufgestickten und applizierten Margariten hatte Flecken und eine Musteraufteilung, die es recht schwer machte, ein passendes Schürzenstück herauszuschneiden.

 

DSC02471 DSC02472 Fazit: ich mag das entstandene Kleid, trage es häufig und werde es auch in die USA mitnehmen. Es war ein schöner Sew-Along! Danke, Julia, für die tolle Idee, gute Begleitung und die Möglichkeit des Nachreichens auf dem MMM-Blog!

Ich packe meinen Koffer…

Seit über 9 Monaten suche ich ein Kleid. Das weiß ich deswegen so genau, weil ich es hier eigentlich zum MMM tragen wollte und nicht mehr fand. Nun ist in der Wohnung ausreichend Platz für all meine Klamotten, nur dass etwas so richtig darin verschwinden kann, das halte ich für unwahrscheinlich. Klassische Verstecke sind der Wäschekorb ganz unten oder der Boden des Kleiderschrankes, wenn etwas vom Bügel rutscht. Zwar entdeckte ich so den Christbaumständer, aber mein Kleid, das blieb im schwarzen Loch. Vor ein paar Wochen entdeckte ich es. Die Freude war riesig! Nicht etwa, weil ich nicht genügend Auswahl hätte oder weil ich das Kleid so unfassbar gerne mag, nein, die Tatsache, dass ich es seit Ewigkeiten nicht mehr getragen hatte, die machte sofortige Lust, es jetzt aber zu tun.

Während ich meine USA-Ausstattung plane, gehen mir ganz ähnliche Gedanken durch den Kopf. Was “brauche” ich, was möchte ich mitnehmen? Auf was kann ich nicht so gut verzichten? Dies ist mein derzeitiger Planungsstand:

Jersey, braucht wenig Platz, ist sehr bequem und praktisch im Koffer:

DSC02318Knotenkleid 1

Foto 3Knotenkleid 2

DSC02450Knotenkleid 3

Webware Teil I: Kann man beruflich wie privat gut anziehen

DSC02219Kostüm (Blazer nach Gertie, Standardtellerrock)

DSC02230schwarzes Paspelkleid

DSC02233Gertie’s Coat Dress in lüla

DSC02244Gertie’s Coat Dress in grau

Webware, Teil II: Warm ist gut.

DSC01946V1102 in braun

DSC02285zusammengemixtes Samtkleid

Webware, Teil III: Ich will auch unvernünftig!!

Foto 3Dirndl, zeig ich am Sonntag

9d77a-dsc02417 Hemdblusenkleid B6846

DSC02148Schwalbenkleid

Ist das jetzt viel? Oder wenig? Ich bin total überfordert.

Fest steht in jedem Fall: wenn ich zurück bin werde ich mich vor Freude weinend in meinen Kleiderschrank legen und all die daheim gebliebenen Schätze herzen. Vermissen tu ich sie jetzt schon ein bisschen.

Me Made Mittwoch am 15.10.2014

Uah, so langsam macht mir das Datum Angst. Die Uhr tickt, bald geht es los und irgendjemand hat hier immer noch kein Visum (beantragen können, weil Dokumente… Aargh! Bürokratie ist anderswo auch nicht schneller).

Regelmäßig checke ich auf craigslist das aktuelle Nähmaschinenangebot in meinem baldigen Wohnort. Am liebsten wäre mir ja eine Brother, dann könnte ich alle meine Füßchen mitnehmen. Sorgen hat die Frau…

Um die Zeit vorher noch ordentlich zu nutzen, habe ich einen Mantel zugeschnitten, den ich unbedingt vorher fertig bekommen möchte. Ich bin gespannt, ich bin schließlich die Schluderkönigin.

Für eine große Konferenz in der letzten Woche habe ich am letzten Sonntag ein schnelles Knotenkleid zusammengezimmert. Die ersten beiden Versionen (hier und hier) trage ich häufig und gerne und seit Erstellung träume ich von einem schwarzen Kleid. Letztens biss ich dann die Zähne zusammen, akzeptierte den Jerseypreis im Geschäft um die Ecke und machte mich ans Werk.

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Der Saum hätte für meinen Geschmack ein wenig länger sein können (also unterhalb der Knie endend), aber ich hatte zu knapp zugeschnitten. In Jerseykleidern merk ich übrigens am eindeutigsten, dass Gewicht für mich vor allem eine Kopfsache ist. Gab es in der Mensa Fritten (und ich aß sie, mit Wonne)  fühle ich mich wahnsinnig aufgequollen und nehme vor allem Speckrollen wahr, ernähre ich mich “gesund” oder hatte ein angenehmes Waagenergebnis, seh ich im Spiegel eine schlanke Frau. Dabei kann ich dann nach dem Gang auf die Waage auch mehr Gewicht haben als nach den Fritten, was zählt ist also kein objektives Kriterium wie das Gewicht*, sondern das letzte erinnerte Ereignis. Bescheuert.

 

DSC02447Gegen die aufkommende Kälte trage ich eine mit Filzblumen aufgemotzte Kaufjacke. Diese ist dummerweise letztens in der Waschmaschine gelandet, die Blumen sind seitdem zerknüddeltt, da muss ich dringend ein paar austaschen.

 

Und, last but not least – the pink pony. Am letzten Wochenende heiß geliebt von Mellenis Tochter L1. Es ist immer noch ganz beseelt.

DSC02458Heute ist zum ersten Mal eine Gastbloggerin auf dem MMM-Blog zu sehen! Ich freu mich auf Birgit und all die vielen, die da noch kommen!

* mir ist klar, dass Gewicht kein objektives bzw. intersubjektives Kriterium für eine Kategorisierung darstellt, aber intrasubjektv eben schon. Und da merke ich gerne, dass ich mich vor 15 Kilo in genau dem gleichen Maße mal mehr, mal weniger dick oder dünn fand, wie jetzt.

Wochenend-Bericht

Wie immer bin ich begeistert vom langen Wochenende. Ich hatte so gut wie nichts vor, das liebe ich sehr, insbesondere weil es Montag für ein paar Tage auf Reisen geht.

Ich weiß, dass viele von Euch auch unter der Woche eine hohe Nähdisziplin haben, was ich sehr bewundere. Ich schaff da kaum was, obwohl ich es mir immer wieder fest vornehme. Die freien Tage nutze ich daher, so gut wie es nur geht.

Foto 2Am Feiertag habe ich weiter an meinem “Dirndl” genäht. Anführungszeichen, denn eigentlich ist es kein Dirndl, dennoch habe ich damit an Julias Sew Along teilgenommen, der mal wieder ohne mich endete. Julia bietet aber ein Finale der Herzen an, an dem ich teilnehmen werde. Die Schürze ist auch fast fertig und ich freue mich darauf, endlich noch mal ein Projekt geplant zu Ende zu bringen.

Am Samstag hab ich das Kleid schon mal ein bisschen getragen, tagsüber und abends ins Theater. Brosche wie Hütchen sind vom wunderbaren Frollein von Sofa.

Frollein_Dirndl

Me Made Mittwoch am 1. Oktober 2014

Es ist wieder Mittwoch und ich bin zwiegespalten: ich freue mich sehr auf den MMM, ich bin ein bisschen verliebt in die heutige Gastgeberin, aber ich habe heute auch zum ersten Mal wieder Photos im Dunkeln geschossen. Muss das denn sein?

Als Kind liebte ich die Gemütlichkeit des dunklen Winters und konnte das Klagen der Erwachsenen überhaupt nicht verstehen. Morgens im Dunkeln mit dem Fahrrad zur Grundschule zu fahren, das fand ich super. Und die Vorweihnachtszeit, die fand ich besonders gut. In der ersten Stunde brannten die Kerzen des Adventskranzes, zu Hause gab es einen Adventskalender und im Dezember ist ja auch noch mein sehnsüchtig erwarteter Geburtstag. Winterzeit: großartig.

Mittlerweile schwanke ich im Dezember regelmäßig zwischen Überlastung und Vorweihnachtsdepression und die merklich sichtbare Verkürzung der Tage lässt erste Vorahnungen zu. Nun gut. Ist jetzt wohl so.

Zum Glück gibt es die Möglichkeit, den aufkommenden Winterfrust mit gemütlichen Treffen, Plätzchenbacken, Theaterbesuchen und natürlich schöner Herbstkleidung aufzuwerten. Seitdem ich mein erstes Tuch gestrickt geknotet habe, bin ich heiß auf mehr, auch wenn Kopf und Rücken das gerade nicht zulassen. Nähen geht da deutlich besser (weil ich dabei nicht so verkrampft sitze, hehe) und somit läuft die Planung und Umsetzung der Herbstgarderobe auf Hochtouren. Auch weil ich ja gar nicht mehr so lang bei meiner Nähmaschine bin (schluchz).

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Der heutige Rock ist das erste Stück der Herbstgarderobe und ein schnell-schnell-Stück, nämlich ein einfacher Tellerrock nach der gleichen Machart, wie der der letzten Woche (Rockteil: V1102 plus gerader Bund). Den Rock habe ich nach einem wunderbaren Wochenende mit Lotti (und in Teilen auch Dodo) am Sonntag Nachmittag genäht, nachdem mir klar wurde, dass ich den Montag in einer arg langweiligen Veranstaltung verbringen muss. Kurzum: ich hatte Belohnung verdient. Schnelle, unkomplizierte Belohnung.

 

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Den Rock kombiniere ich mit einem blauen Shirt, das ich vor fast zehn Jahren bei der spanischen Modekette gekauft habe, die dieses furchtbare Größensystem hat. Ihr wisst schon.

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Den Stoff habe ich vor einiger Zeit zusammen mit Cat in einem Geschäft direkt am Maybachufer gekauft. Es ist ein relativ großes Stück übrig, aus dem ich gerne noch eine Weste machen möchte.

Hier noch ein Photo in lächelnd. Geht doch!

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Dodo zeigt uns heute auf dem MMM-Blog einen Rock aus afrikanischer Baumwolle und hält damit den Sommer noch ein bisschen hoch. Ich wünsche dir einen wunderbaren Einstand, liebe Dodo!

Me Made Mittwoch am 24. September 2014

Ich schrieb es am Montag bereits, manchmal verlangt das Leben nach einer süßen Zuckerguss-Schicht. Wie gut, dass wir nähen, ich seufze es immer wieder, vor allem, wenn ich mal einen Schaufensterbummel mache. So konnte ich ein vom Crew-Ausflug mitgebrachtes Stück rosa Stoff zur Lebensversüßung verwenden und musste nicht auf die aktuellen Herbst-/Winter-Kollektionen zurückgreifen (bauchfrei, seriously?!).

Den Stoff erwarb ich im letzten Jahr in blau und rosa, eine dickere stretchige Baumwolle, die eine Art Waffel-Struktur (mmh, Waffeln!) hat. Hier ein Photo des bereits seit einiger Zeit vernähten blauen Stoffs, von links wie von rechts:

 

Foto 2Seht Ihr? Waffeln. Mit Kirschen und Sahne. Seht Ihr doch, oder?

Das blaue Kleid mit lülä Schrägband trage ich häufig, weil sehr bequem, stretchig und trotzdem kein klassisches Pyjama-Jerseykleid. Das rosa Pendant habe ich schon mehrfach aus der Kommode genommen und auch wieder zurückgelegt, ich wusste einfach nicht, was der Stoff werden wollte. Ich habe ein etwas gespaltenes Verhältnis zu rosa: als Kind von mir heißgeliebt (gerne die Kleidungskombination hellrosa an mittelrosa an dunkelrosa) hatte ich zwischenzeitlich das Gefühl, dass diese Farbe voll und ganz von bestimmten Männer- und Frauengruppen mit Polohemd und Perlenohrringen übernommen wurde. Nach und nach versuchte ich, diese Phobie zu überwinden, immer noch steif und fest behauptend, dass ich mir aus rosa nichts mache. Irgendwann wiesen mich Freundinnen lachend darauf hin, dass ich ziemlich viel pink anhatte: Kleid, Rucksack, Mütze, Schal, Kaffeebecher – alles von rosa bis quietschiger Himbeere (ganz zu schweigen vom neuen Tuch! Und vom pinken Pony!). Okay, got it, hatte ich nicht mitbekommen. Ich mag rosa also wieder, offiziell.

Trotzdem hab ich da noch so ein kleines Thema, ich habe Angst, dass ich zu schnell niedlich damit aussehe. Oder spießig. Oder beides! UAH! Und diese Angst befeuerte ein Herausnehmen und Zurücklegen-Marathon in meinem Schrank, bis ich auf einmal ganz genau wusste, was ich machen wollte. Und es dann auch sofort machen musste. Freitags informierte ich Cat noch, dass ich jetzt einen rosa Flauschirock bräuchte, um dann eine Viertelstunde später (Mitternacht) im Schlafi zuzuschneiden, Einlage aufzubügeln und zu stecken. Samstags nähte ich, schließlich wollte ich ihn zu Dodo schon anziehen, die dann auch netterweise direkt Photos von mir machte. Und deswegen gibt es heute ausnahmsweise auch mal ganz viele!

DSC02424 Zugeschnitten habe ich meinen Standardtellerrock, bestehend aus dem V1102-Rockteil und einem geraden Bund, das mit Vlieseline verstärkt wird.

 

DSC02427Der Rock war zu diesem Zeitpunkt übrigens noch nicht gesäumt, ich habe ihn quasi am Körper aushängen lassen. Mit vielen Drehungen geht das bekanntlich noch besser! Mittlerweile ist dieser (sehr langwierige) Arbeitsschritt auch vollbracht.

 

Foto 1

 

Um meine internalisierte rosa BWL-/Jura-Assoziation zu durchbrechen, habe ich aus einem Leo-Schrägband (<3!!!!!) nach Lucys Anleitung ein Paspelband hergestellt und dieses zwischen Rockteil und Bund genäht. Das 1a-Schrägband gibt es bei Nina im Nähkontor. Zumindest wenn sie neues besorgt hat, ich habe es damals nämlich aufgekauft. Hier ist es zum ersten Mal zum Einsatz gekommen, so’n bisschen Leo hilft ja immer, find ich.

 

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Dann noch ein bisschen rot mit den Herzensbrechern von Frollein von Sofa und schwarz-weißen Streifen und schon kann ich den Rock ganz ohne Perlenohrring-Gedanken tragen. Natürlich mit Petticoat. Und ja, die Kette hängt schief. Aber irgendwann fiel es mir zum Glück auf.

 

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Heute ist ein ganz besonderer Tag, denn zum ersten Mal ist ein neues Crew-Mitglied Gastgeberin auf dem MMM-Blog. Ich freue mich, dass Claudia dabei ist und wünsche allen einen wunderbaren Me Made Mittwoch!

Strick-Bericht

In den letzten Wochen war ich viel unterwegs, im Urlaub, bei der Familie, bei Freunden (mit Babies! Ich hab ein neues Patenbaby <3), das bedeutet schöne, lustige Stunden, aber auch eine verminderte Nähzeit. In den nächsten Wochen bin ich auf großer Abschiedstournee vor meinem Aufenthalt in den USA und besuche bzw. bekomme Besuch (dabei ist das Comeback ja längst geplant! Die werden sich wundern, ein halbes Jahr ist schneller rum, als man meint).

Die Besuche in den nächsten Wochen habe ich total clever geplant, da sind nämlich mindestens zur Hälfte Näherinnen dabei, die Herbstgarderobe muss also nicht gekauft werden, puh.

Das letzte Wochenende hier im Norden habe ich auch direkt in großem Stil genutzt und einen neuen Zuckerguss-Rock genäht, den ich am Mittwoch zeigen werde. Mein erstes gestricktes Testtuch (nach Inspiration von Floh) ist ebenfalls vollendet. Es ist nicht sonderlich schön geworden, denn ich habe auf dem Weg zahlreiche Maschen verloren, aber ich freu mich dennoch. Und um Dodo zu zitieren: “du hast dich durchgebissen und es zu Ende gebracht”

Trotzdem freue ich mich, jetzt etwas Neues zu beginnen. Meine beste Dodo hat mir am Samstag mit dem Start eines weiteren Tuchs geholfen. Immer noch habe ich das Gefühl, mir die Arme beim Stricken zu brechen, aber ich mache natürlich weiter und irgendwann wird alles gut. Hoffe ich :)

 

Foto 1

Ich glaube, Monika hat das Muster “Shetland Trianglein die Runde geschmissen und schon sieben, acht (?) Mal gestrickt und seitdem Wiebke es nach Berlin importiert hat, finde ich auch dort zahlreiche Anlaufstellen zum Staunen und Verlieben (und Menschen, die mir sagen, dass es gaaanz einfach sei), z.B. hier und hier! Als Dodo beim Strickkränzchen am Donnerstag das Muster rumzeigte (übrigens aus dem Buch Wrap Style, ich hab’s als eBook, was ich sehr praktisch finde), sagte eine Teilnehmerin leicht irritiert zu mir “aber du hast doch gerade erst angefangen” und sprach mir damit aus der Seele. Nach den ersten Lerneinheiten in Dodos Garten und drei weiteren Startversuchen zu Hause glaube ich aber, dass ich das irgendwie (aka extrem fehlerbehaftet) hinbekomme. Ich freue mich darauf und danke der MMM-Crew, die mir irgendwann scherzhaft drohte, mich rauszuschmeißen, wenn ich nicht stricken lerne. Ist ja alles kein Zuckerschlecken :)

 

Foto 2

Me Made Mittwoch am 17. September 2014

Ich tanze beim heutigen MMM vor, geht mal vorbei, es gibt herrliche Kleidung zu sehen! Und hier mein Beitrag:

Yeah, yeah, yeah, es geht wieder los! Herzlich Willkommen beim Me Made Mittwoch! Wir (und das sind ja auf einmal viel mehr) freuen uns sehr, dass die neue Saison startet und hoffen auf zahlreiche Teilnehmerinnen und vielleicht auch mal auf den ein oder anderen Teilnehmer. Und habt Ihr gesehen, wir hoffen, dass auch mal eine oder einer von Euch an einem Mittwoch das Vortanzen übernimmt. Meldet Euch bei Interesse per E-Mail. Auf dass der MMM eine tolle Inspirationsquelle bleibe und wir ihn gemeinsam mit Leben füllen!

Ich (Kirschenkind) starte heute und zeige mein letztes und gleichzeitig liebstes Sommerkleid. In Norddeutschland ist – wie in weiten Teilen (?) – der Sommer zurück. Er riecht zwar nach Herbst und sieht auch so aus, aber schön warm ist es. Da lässt sich das Hemdblusenkleid Butterick B5846 noch mal ohne Strumpfhose tragen.

Ich bin über Lotti auf den Schnitt aufmerksam geworden, habe dann aber gesehen, dass ihn andere auch schon genäht hatten (z.B Couturette und Schildi). Er hat einen leichten Fourties-Charme durch die angepufften Ärmel und die Falten unter der Brust und am Rücken, die das Oberteil schön auf Figur formen.

Ich habe das Kleid in einer 10 genäht, weil ich immer eine 10 nähe (ist doch logisch, oder?). Das ist die kleinste Größe, soweit ich das überblicken kann, deswegen war ich ein wenig unsicher, aber sie passte. Ich musste allerdings die Falten ein wenig schmaler machen, sonst wäre das Atmen schwierig geworden.

Leider hab ich die Rückenfalten tagsüber schon ein wenig platt gesessen, die sind aber eigentlich sehr schön.

Das Kleid ist wirklich sehr bequem. Und Ihr seht es – es hat Taschen (und ich habe sie auch eingenäht). Ich muss mich arg zusammenreißen, nicht den ganzen Tag mit Händen in den Taschen durch die Gegend zu laufen.

Der Saum ist deutlich länger als im Schnittmuster angegeben. Sowohl Lotti als auch Cat haben darüber in ihren Postings zum B5846 berichtet – dankenswerterweise konnte ich also auf ihre Erfahrungen zurückgreifen. Die Schultern sind wie immer verkürzt und ich habe den Ärmel auf Dreiviertel verlängert.

Den Stoff habe ich mal in Berlin in vertrauter Runde gefunden. Eine dünne, aber nicht fisselig-dünne, dunkelblaue Baumwolle mit Blumenprint. Seitdem ich sie habe (ich meine, vom letzten Jahr), habe ich sie gedanklich als Hemdblusenkleid markiert. Die Knöpfe sind ganz einfache aus Perlmutt vom Flohmarkt.

Ich kann den Schnitt sehr empfehlen, weil ich mich so wohl fühle im Kleid. Zwar musste ich am Kragen ein bisschen länger nachdenken (das ist bei Kragen jedes Mal so, warum auch immer hab ich da eine systematische Denk-/Logik-Schwäche). Durch die Falten lässt sich das Oberteil ganz wunderbar anpassen und die Details sind wirklich hübsch und machen es besonders. Und last but not least: das Pony wohnt immer noch bei mir. Ich muss ihm noch erklären, dass ich es nicht mit in die USA nehmen kann, da sind Tränen vorprogrammiert…

Und jetzt geht es los! Willkommen!

Neu, mit GLITZER! Der Me Made Mittwoch!

Morgen endet die Sommerpause des Me Made Mittwoch und es geht wieder gemütlich ans wöchentliche Präsentieren von selbstgemachten und selbstgetragenen Kleidungsstücken! Mittlerweile ist das für viele von uns so dermaßen alltäglich, dass es eigentlich auch einen Me Made Montag, Dienstag, Donnerstag, etc. geben könnte, oder? Na gut, das wär für uns vielleicht ein bisschen arg viel Arbeit, schließlich schauen wir immer, ob alle auch wirklich ein Kleidungsstück zeigen, rückverlinken, den MMM nicht als Werbeplattform missbrauchen etc.*

 

 

Um also den MMM gesund, munter und inspirierend zu halten, haben wir den Kreis der Crew um ganz hervorragende Mitbloggerinnen erweitert! Und wir wollen Euch! Wer Lust hat, auch mal an einem Mittwoch vorzutanzen, also den Post auf dem MMM-Blog zu gestalten und zu verantworten, ist herzlich eingeladen, uns eine E-Mail zu schreiben. Wir freuen uns!

* dass das nicht immer gut ankommt, ist uns übrigens klar. Aber es wird ja auch keiner zum Mitmachen gezwungen, nicht wahr?

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