Es hat sich nichts geändert – ich habe immer noch nicht genäht. Den Nähkurs am Montag hab ich einfach geschlabbert – shame on me. Immer wenn ich morgens aufstehe, habe ich übrigens Lust, zu nähen und denke mir, dass ich heute Abend aber wörklich ein neues Teil anfange. Abend sieht die Sache dann meistens ein bisschen anders aus, vor allem weil die herzallerliebste Doktorarbeit drückt. Und ja, ich kann’s bald auch nicht mehr hören.
Als ich heute Morgen nur mal eben kurz in meinen Feed-Reader spinzte und sah, dass Cat einen Artikel zum MMM veröffentlicht hatte, dachte ich übrigens noch “Mensch, die ist aber verwirrt, heute ist doch Dienstag!” Äh ja, fast. Also, heute ist scheinbar Mittwoch (vielleicht aber auch nur eine Weltverschwörung gegen mich? Könnte doch sein!) und deswegen gibt es jetzt ein Aufzug-Photo aus dem Bürogebäude. Und ja, schon wieder eines der Vogue-Kleider. Ich kann ja aber auch nix dafür, dass die so muckelig sind und mir gleichzeitig so gut gefallen, dass ich sie immer, immer tragen möchte. Besonders praktisch finde ich, dass sie a) alle einfarbig sind und somit multi-kombinabel (oder so ähnlich) (heute: blau-weiß gestreiftes Unterzieh-Shirt vom schwedischen Umweltverpester und Menschenverachter, schon wieder shame on me an dieser Stelle) und sie b) so geschnitten sind, wie sie sind: Man kann 150 Sachen drunter und drüber ziehen. Danke, lieber Schnitt: I ♥ you!
Der Aufzug ist übrigens sehr praktisch ob des Spiegels, aber auch unfassbar grausam. Das Licht ist sehr, sehr weiß und kleine Fältchen verwandeln sich in tiefe Schluchten verschrumpelter Zellmasse.
Die anderen Ladies findet Ihr bei Cat, die ich frecherweise für verwirrter hielt als mich.
