Am Wochenende hatte ich – wie angekündigt – Besuch von der nicht-nur-aber-auch-Nähfreundin K.! Wir haben freitags laaange erzählt, samstags erst Bremen unsicher gemacht und dann natürlich noch viel genäht. K. hat eine schöne Valeska-Variante gemacht, ich habe mich an Gerties Coat Dress versucht. Als ich im Januar in Berlin mit den Damen auf dem Stoffmarkt war, haben Cat und ich gemeinschaftlich entschieden, den selben lüla Stoff zu kaufen und das Mantelkleid aus Gertie’s New Book for Better Sewing daraus zu nähen. Wie immer war Cat 135 mal schneller als ich, deswegen ist ihr Kleid schon fertig, meins erst in der Mache. Aber ein Großteil ist schon geschafft. Ich bin nicht so richtig zufrieden mit dem hinteren Teil des Kragens und könnte mir gerade gut vorstellen, dass ich den noch einmal heraustrenne. Da ich das Kleid aber am Freitag auf einer Party tragen will und ich nur noch heute Abend Zeit zum Nähen hab, muss ich noch einmal in mich gehen.

Update zu heute Abend: Es war so gewesen. Als ich die Haustür aufschloss, stand da ein Karton mit Büchern. Meinen Büchern. Also der gedruckten Version der ollen Kackwurst aka Doktorarbeit. Und da konnte ich nicht nähen, weil ich mich freuen musste und eh gar keine Lust hatte. Vermutlich werde ich am Freitag Abend also ein anderes Kleid tragen…

Hier noch die Bilder vom Sonntag, die Dinge zeigen, die ich mit meinen Händen gemacht habe. Nach einer Idee von Frau Liebe.

130225collageMorgens gibt es ein Frühstücksbuffet an der Theke (1), denn der Tisch ist belegt (2)! Wir sind volle Elle busy, K. und ich! Weil das Mantelkleid nach Gertie ein wenig Änderungsarbeit bereitet (*hust*), werden die Änderungen direkt notiert (3). Ich bin doch so vergesslich! Der schönste Besuch endet auch wieder (4), so sind die Regeln. Bei Nähbesuch bedeutet das schon mal das ein oder andere Täschchen mehr!

130225bcollageEin wenig verspätet kommt mein Mittagessen (5), nämlich so gegen 17h. Ich hatte aber vorher auch ausreichend Süßigkeiten in mich gestopft. Es gibt Feldsalat mit gematschter Süßkartoffel und Zwiebelchen. Danach wird tapfer weiter gearbeitet. Auf diesem Bild (6) sieht man, wie ich den Kragen verpfusche (s.o.). Und ihn dann feststeppe und versäuber (7). Inzwischen hab ich mich nämlich entschieden, alles wieder aufzutrennen. Und dann macht es noch mehr Spaß, wenn man alles doppelt und dreifach genäht hat! Das Trennhäkchen wird schon gewetzt!

Wir sehen uns Mittwoch mit ollen Kamellen! Ich freu mich!

About these ads