Nach drei Wochen op Jöck, wie man im Rheinland zu sagen pflegt, kann ich heute schon wieder nichts Neues zeigen, aber das macht ja nix. Ich habe ausreichend ein wenig Auswahl; ich muss noch nicht nackt gehen, dem Herrn sei gedankt.

Am nächsten Wochenende, Ostern, werde ich ausnahmsweise mal zu Hause bleiben und habe auch geplant, etwas zu nähen. Gerade sieht es ein bisschen so aus als wolle mir die Arbeit einen Strich durch die Rechnung machen, aber ich kneife die Augen zu und wippe summend vor und zurück. Vielleicht geht alles gut. Und dann nähe ich mir ein Jersey-Kleid. Das brauch ich nämlich dringendst! (Den Jersey habe ich in der alten Heimat gekauft. In einem Geschäft, in dem mein Kleid erkannt wurde, weil die tolle Frau nämlich mal Cati Basmati erkannte, die ja auch dort lebt. An dieser Stelle wollte ich gerne einen Link zum passenden Blogbeitrag setze. Aber ich erinnere mich nicht mehr daran, wann das war, dass Frau Basmati mich anrief, um mir lachend zu berichten, was ihr passiert war. Und eine “kurze” Recherche ergab, äh, dass ich es immer noch nicht weiß. Frau Basmati schreibt sehr viel. Zurück zur Geschichte: Die Welt ist klein! Und daher winke ich jetzt S.!)

Nun aber zum heutigen Me Made Mittwoch, der dankenswerterweise von Meike übernommen wird, weil die arme Cat (so wie übrigens die halbe MMM-Crew) krank ist. Mein Immunsystem scheint vom Pendeln abgehärtet und zur Sicherheit murmel ich jetzt noch toi toi toi, um nicht krank zu werden.

Ich trage einen Burda-Faltenrock aus Wolle, den ich hier schon mal zeigte, und eine Knip-Bluse (hier) aus einem alten Bettbezug. Die Bluse will ich unbedingt noch mal nähen, schon um meine bescheidene Oberteil-Bilanz mal ein bisschen auszubessern.

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Das Photo hab ich übrigens mal wieder vor der Arbeit gemacht – im Hellen! Ich könnt’ weinen vor Freude!

DSC02026Was ich mit diesem Bild zeigen will – man weiß es nicht genau. Vielleicht: “Der Rock hat Falten. Echt. Guck!” Vielleicht ist es aber auch nur der morgendliche Wahn. Ich kann mich nicht erinnern…

DSC02027Und noch eins ohne (gekaufte) Strickjacke. Lustigerweise fühlt sich der Rock viel weniger kurz an als er auf dem Photo aussieht (und damit vermutlich auch in Wirklichkeit ist?) und ich fühle mich darin erstens ausreichend bekleidet und zweitens ein wenig kastig. Zu 1): klar, ich bin ja auch ausreichend bekleidet, weiß ich selber. Aber normalerweise ist eben alles ne Nummer länger, das wisst Ihr ja. Zu 2): nachdem ich gestern bei der Spiegelwand des Sportstudios mal wieder das gegenteilige Gefühl hatte (“wer ist eigentlich die dicke Wurst in der blauen Hose?! Oh.”), freue ich mich jetzt einfach und bin still. Lustig, dass ich auch ausschließlich über die Photos wahrnehme, wie lang meine Haare geworden sind.

So. Und jetzt leite ich weiter zum MMM-Blog, danke Meike für die spontane Bereitschaft, zu übernehmen, wünsche den Kranken gute Besserung und freue mich auf Eure Bilder! Bis später!

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